Wer wird behandelt 

Frühgeborene, Säuglinge, Kinder und Erwachsene mit

  • Muskelhypotonien, z.B. beim Down-Syndrom, Prader-Willi-Syndrom
  • Orofacialen Störungen, z.B. bei Facialisparesen, Pierre-Robin-Sequenz
  • neuromuskulären Erkrankungen
  • Mehrfachbehinderungen

 

 

Ziele der Behandlung  

  • Verbesserung der Bewegung und der aktiven Aufrichtung (drehen, krabbeln, sitzen, laufen)
  • Unterstützung der Wahrnehmungsentwicklung (spüren, sehen, hören)
  • Erweiterung der Kommunikationsmöglichkeiten
  • Förderung der Eigeninitiative und Regulierung des Saugens, Schluckens, Kauens, der Mimik und Artikulation
  • Vermeidung von Folgeerscheinungen
  • Unterstützung der elterlichen Kompetenz

 

Die Therapie  

Die Behandlung orientiert sich an der normalen Entwicklung des Kindes. Behandlungstechniken wie Zug, Druck, Vibration unterstützen die Tiefenwahrnehmung und die visuelle Orientierung und wirken somit haltungsstabilisierend. Die Kinder werden aufmerksamer, offener, motivierter und fähig zur Kommunikation.

Es wird intensiv an der Stützfunktion der Füße gearbeitet und den Kindern somit eine schnelle Aufrichtung, am besten am Körper der Eltern, ermöglicht. Dies hat wiederum einen positiven Einfluss auf den Mundbereich.

Die sogenannte motorische Ruhe ist die Ausgangsposition. Diese reduziert Massenbewegungen, die Aufmerksamkeit  wird verbessert und zusammen mit dem richtigen Augenabstand wird dem Kind das Fixieren möglich. Somit ist die motorische Ruhe eine wichtige Hilfe zum Beginn der Kommunikation.

Für R.C. Morales ist die Kommunikation das wichtigste von allem. Deshalb ist es unsere Aufgabe,  falls keine Lautsprache zur Verfügung steht, den Code des Kommunikationspartners zu entschlüsseln und uns auf seine Ebene zu begeben.

Mit dem Patienten, seinen Angehörigen seiner Umwelt und Kultur gleichen wir ständig die Bedürfnisse und Wünsche ab, um Begleiter auf dem Weg zu einer anderen Lebensqualität, mehr Selbstbestimmung und Selbständigkeit sein zu können.