Kindliche Sprach- und Sprechstörungen

Viele Eltern fragen uns:

  • Mein Kind ist 2,5 Jahre und spricht nur Mama, Papa und heia. Ist da Logopädie schon sinnvoll?
  • Meine Tochter ist 4,5 Jahre und kann noch keine Sätze bilden. Ist hier eine Förderung nötig?

Mit 2 Jahren sollen Kinder ca. 50 Wörter zur Verfügung haben, damit sie beginnen können, diese zu 2- und 3- Wortsätzen zu verknüpfen. Nur so haben sie bis zur Schule genügend Zeit, die Sprache ausreichend zu lernen. Können Sie das nicht, sprechen wir von einer Sprachentwicklungsstörung.

Neben einem geringen Wortschatz kann das Sprachverstehen trotz normalen Gehörs eingeschränkt sein und ein Dysgrammatismus vorliegen. Fehler entstehen hierbei häufig bei der Beugung der Verben, dem Gebrauch der Artikel und der Zeitformen .

Parallel dazu haben die Kinder Probleme mit verschiedenen Lauten. Hierbei sprechen wir von einer Dyslalie. Die am meisten betroffenen Laute sind /g/, /k/, /sch/ und /s/.

Werden Sprachschwierigkeiten nicht rechtzeitig und ausreichend behandelt, kann dies zu Lese- und Rechtschreibproblemen führen.

Zur Diagnostik von kindlichen Sprach- und Sprechstörungen stehen uns verschiedene Tests zur Verfügung. In der Therapie nutzen wir neben handelsüblichen Spielen auch spezielle Materialien.